PFAS in Feuerlöschern: was Unternehmen bis Oktober 2026 erwarten müssen
Eine stille Revolution findet im Bereich des Brandschutzes statt.
Ab dem 23. Oktober 2026, wird ein erheblicher Teil der derzeit in Europa im Einsatz oder auf dem Markt befindlichen Feuerlöscher direkt von einer neuen Regelung betroffen sein, die darauf abzielt, die PFAS — diese Chemikalien, die mittlerweile im Mittelpunkt der Umwelt- und Gesundheitsbedenken stehen, schrittweise abzubauen.
Für viele Unternehmen ist dieser Termin noch weitgehend unbekannt. Doch das Warten könnte schnell zu einem regulatorischen Risiko werden… aber auch zu einem operationellen.
Die PFAS: warum wird dieses Thema kritisch?
Die PFAS (per- und polyfluorierten Chemikalien) umfassen Tausende von synthetischen chemischen Verbindungen, die seit Jahrzehnten aufgrund ihrer antihaftenden, wasserabweisenden und hitzebeständigen Eigenschaften weit verbreitet sind.
Im Bereich des Brandschutzes finden sie sich hauptsächlich in den fluorierten Löschschaum, die in bestimmten Wasserlöschern mit Zusatzstoffen verwendet werden.
Das Problem?
Diese Substanzen werden heute als “ewige Schadstoffe” bezeichnet, weil sie:
- extrem lange in der Umwelt verbleiben;
- dauerhaft Böden und Grundwasser kontaminieren;
- sich im menschlichen Körper ansammeln;
- mit mehreren dokumentierten Gesundheitsrisiken verbunden sind.
Angesichts dessen beschleunigt Europa deren Verbot.
Was die neue europäische Regelung sagt
Die EU-Verordnung 2025/1988, veröffentlicht im Oktober 2025, regelt nun den schrittweisen Rückzug von Feuerlöschern, die Schäume mit ≥ 1 mg/L PFAS.
Hier sind die wichtigen Daten:
📅 23. Oktober 2026: erste wichtige Frist
Ab diesem Datum:
✅ Ende des Verkaufs der betroffenen Feuerlöscher sowie der kompatiblen Nachfüllungen
✅ Verbot der Nachfüllung nach Auslösung eines Feuerlöschers, der diese Substanzen enthält
✅ Verpflichtender Rückzug bei der Außerbetriebnahme eines Geräts
Konkret: Ein betroffener Feuerlöscher, der nach diesem Datum verwendet wurde, kann nicht mehr nachgefüllt werden..
📅 31. Dezember 2030: vollständiges Verbot
An diesem Datum:
❌ Vollständiges Ende der Genehmigung zur Inbetriebnahme der betroffenen Feuerlöscher.
Anders ausgedrückt: Die Geräte müssen aus dem installierten Park verschwunden sein.

Warum Unternehmen jetzt handeln müssen
Viele Organisationen haben die tatsächlichen Auswirkungen dieser Vorschrift auf ihren Brandschutz noch nicht identifiziert.
Dennoch zeichnen sich bereits mehrere Herausforderungen ab:
1. Regulatorisches Risiko
Das Behalten oder Nachfüllen eines nicht konformen Geräts nach den Fristen setzt das Unternehmen bei Audits oder regulatorischen Kontrollen Risiken aus.
2. Den schrittweisen Austausch antizipieren
Das Warten bis 2026 könnte zu einem Marktdurchsatz führen, mit einer gleichzeitigen hohen Nachfrage nach alternativen Lösungen.
3. Die Brandschutzstrategie überdenken
Diese regulatorische Entwicklung zwingt Unternehmen, nachhaltigere und einfacher zu wartende Technologien zu übernehmen.
Welche Alternativen gibt es zu Feuerlöschern, die PFAS enthalten?
Angesichts dieses Übergangs werden Lösungen ohne fluorierte Stoffe unerlässlich.
Unter ihnen stellt die von MAUS Sweden AB entwickelte Technologie eine besonders interessante Alternative dar.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Feuerlöschern, die Wasser, Schaum oder fluorierte chemische Mittel verwenden, basieren die Produkte von MAUS auf einer Kalium-Aerosoltechnologie, die vollständig frei von PFAS ist.
Warum sich die Lösungen von MAUS abheben
100% PFAS-freie Technologie
Die Produkte enthalten keine per- oder polyfluorierten Alkylsubstanzen, die jedes Risiko einer Kontamination durch Fluorverbindungen ausschließt.
Löschung mit Kalium-Aerosol
Das System wirkt, indem es die freien Radikale des Feuers neutralisiert und die Verbrennung sofort unterbricht ohne Wasser, ohne Schaum und ohne fluorierte Gase.
Keine umweltschädlichen Rückstände
Im Gegensatz zu herkömmlichen Schäumen gibt es keine Kontamination der Oberflächen, Böden oder Gewässer nach der Anwendung.
Wartung reduziert
Die Produkte haben eine Garantiezeit von 5 bis 8 Jahren je nach Modell, ohne dass eine Nachladung oder regelmäßige Wartung erforderlich ist.
Das eigentliche Thema ist nicht mehr nur das Feuer. Es ist die Antizipation.
Lange Zeit basierte die Wahl eines Feuerlöschers ausschließlich auf der Effektivität.
Jetzt entwickeln sich die Kriterien :
- Einhaltung der Vorschriften ;
- Umweltauswirkungen ;
- Wartungsfreundlichkeit ;
- Haltbarkeit der Geräte ;
- Antizipation zukünftiger Verbote.
Das Thema PFAS ist wahrscheinlich nur der Anfang einer umfassenderen Transformation des Marktes für Brandschutz.
Zusammenfassend
Der Countdown läuft.
Der 23. Oktober 2026 kommt schnell, und viele Unternehmen erkennen noch nicht die Auswirkungen dieser neuen Vorschrift.
Heute zu antizipieren ermöglicht :
✔ dringende Ersatzkosten morgen zu vermeiden
✔ die Einhaltung der Vorschriften zu sichern
✔ jetzt nachhaltigere Lösungen zu übernehmen
In diesem Übergang zeigen Alternativen wie die von MAUS vorgeschlagenen, dass es möglich ist, Leistung, Brandschutz und Umweltverantwortung zu vereinen.
Dieses Thema wird schnell unverzichtbar werden.
Die Frage ist nicht mehr “Müssen die betroffenen Feuerlöscher ersetzt werden?” sondern eher “Wann fangen wir an, vorauszudenken?”